Vor dem Hintergrund einer unkontrollierten, technologischen Entwicklung autonomer Waffensysteme ungeachtet der Prinzipien des humanitären Völkerrechts sowie der damit einhergehenden moralischen Grenzüberschreitung  formierte sich als notwendige, zivilgesellschaftliche Reaktion im Jahr 2012 in New York die Kampagne zum Verbot von autonomen Waffensystemen. Diese wurde bereits im darauffolgenden Frühjahr unter dem Namen Campaign to Stop Killer Robots gegründet.
Neben namhaften NGOs wie Human Rights Watch (HRW) beteiligten sich von Beginn an auch zahlreiche Robotik- und KI-Wissenschaftler, vereint im International Committe for Robot Arms Control (ICRAC), an der Kampagne. Bereits ein Jahr nach ihrer Gründung, starteten Gespräche zu autonomen Waffensystemen im Rahmen der Waffenkonvention CCW (Convention on Conventional Weapons) bei den Vereinten Nationen in Genf.
Mittlerweile umfasst die Kampagne 140 internationale, regionale und nationale Nichtregierungsorganisationen in 61 Ländern.